Gewinnspiel November 2011
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| Hermann Scherer Glückskinder Warum manche lebenslang Chancen suchen - und andere sie täglich nutzen 2011, gebunden, 237 Seiten D 19,99 € / A 20,60 € / CH 28,90 Fr. ISBN 978-3-593-39349-0 September 2011 |
Liebe Leserinnen und Leser,
ganz herzlichen Dank für die Teilnahme am letzten Gewinnspiel. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH :-)
Weiter geht es heute mit dem Novembergewinnspiel. Es geht um Chancen :-)
Ich verlose in diesem Monat je drei handsignierte Exemplare von Hermann Scherer.
Beantworten Sie doch einfach folgende Frage: Sind Sie ein Glückskind? Und wenn ja, warum? Ich bin gespannt auf Ihre Antworten und freue mich wie immer über viele viele TeilnehmerInnen. Einsendeschluss ist der 03.12.2011.
Herzliche Grüße von Ihrer Caroline Krüll
Interview mit Hermann Scherer
Caroline Krüll:
Herr Scherer, Sie haben über dreißig Bücher geschrieben, aber Ihr neuestes Buch „Glückskinder: Warum manche lebenslang Chancen suchen - und andere sie täglich nutzen" ist anders als alle anderen zuvor. Täuscht der Eindruck?
Hermann Scherer:
Ihr Eindruck täuscht nicht. Dies ist mein bislang persönlichstes Buch. Was mich auch einigen Mut gekostet hat. Nach so vielen Business-Ratgebern wollte ich etwas grundlegend Neues machen. Heraus kam mein erstes reinrassiges Sachbuch. Ich habe noch nie für eine so breite Zielgruppe geschrieben. Mal schauen, was passiert. Viele Menschen werden mich und hoffentlich auch sich selbst neu kennen lernen, wenn sie dieses Buch gelesen haben.
Caroline Krüll: In Ihrem Buch geht es um „Glückskinder", denen scheinbar alles gelingt. Wie wird man ein „Glückskind", außer dass man schlicht Glück hat?
Hermann Scherer: Das Glück, das ich meine, hat nichts mit dem Zufall zu tun. Gemeint ist vielmehr der Zustand des glücklich seins. Neuerdings sagt man auch Erfüllung dazu. Ich beschreibe im Buch,wie sich jeder dieses Glück erarbeiten kann. Allerdings: Planung ersetzt Zufall durch Irrtum, denn im Leben kommt es oft anders als man denkt. Ich glaube vielmehr daran, dass glücklich werden kann, wer seine Chancen im Leben erkennt und nutzt und genau darum geht es, um die Chancenintelligenz. Und für jeden hält das Leben unendlich viele Chancen bereit.
Caroline Krüll: Sie sprechen von „Chancenintelligenz" und dem „Chancenblick" - so heißt neuerdings auch Ihr Newsletter. Folgt man Ihnen, so haben die einen den Chancenblick, während die anderen auf diesem Auge blind sind. Ist die Welt wirklich so schwarz-weiß?
Hermann Scherer: Nein, die Welt ist bunt. Zwischen chancenintelligent und chancenblind gibt es alle Schattierungen. Mir geht es darum, die beiden Pole der Skala sehr deutlich zu zeichnen, damit der Leser erkennt, dass die meisten von uns zu wenig wagen. Wir verschließen die Augen vor den Möglichkeiten, die sich uns bieten und machen weiter wie bisher oder so, wie „man" es halt macht. Wir verbringen so viel zu viel Zeit im Wartesaal des Lebens und leben gar nicht das Leben, das wir wollen. Der richtige Weg ist dort, wo das Herz hin will. Wir wissen alle, dass wir uns in der letzten Stunde nicht über das Misslungene, sondern über das nicht Gewagte ärgern.
Caroline Krüll: Wie viele Chancen bekommen wir denn im Leben?
Hermann Scherer: Unendlich viele. Aber die meisten erkennen wir nicht. Wir sehen die Bäume vor lauter Wald nicht. Und manche stellen sich bei näherem Hinsehen als Ablenkungsmanöver heraus, die uns nicht weiter voran, sondern vom Weg abbringen, die nenne ich die „Sonderangebote des Lebens". Ich versuche, prinzipiell „nein" zu ihnen zu sagen, denn die Sonderangebote des Lebens sind zu billig.
Caroline Krüll: Herzlichen Dank, Herr Scherer.